Cottbus - Ein Bahnhof der Erinnerung. Deportationen und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus

MemoRails: 13 Projekte in Deutschland machen sichtbar, was in der Nazizeit an Bahnhöfen geschah.

So auch in Cottbus. Der Cottbuser Bahnhof war ein wichtiger Knotenpunkt, von hier fuhren Züge in die Vernichtungslager, hier kamen Zwangsarbeiter an und Gefangene für das Cottbuser Frauenzuchthaus. Vom 12. Juni bis zum 30 August wird auf dem Bahnhofsvorplatz und in der Bahnhofhalle daran erinnert. Die Ausstellung ist ganztägig zugänglich. Der Eintritt ist frei.

Eine Ausstellung des Menschenrechtszentrums Cottbus e. V./Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus. Entstanden in Kooperation mit exhibeo e. V., der AG Stolpersteine Cottbus und den Städtischen Sammlungen Cottbus im Rahmen des Programms „MemoRails - Halt! Hier wird an NS-Geschichte erinnert". Ein Programm der Stiftung EVZ, gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

https://kulturstaatsminister.de/13-projekte-machen-ns-geschichte-sichtbar

Fotos: W. Wiehe