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Unsere Arbeit

Wie arbeitet der Cottbuser Aufbruch?

Alle sechs bis acht Wochen organisieren wir Treffen, die dem Austausch der Mitglieder, den Berichten aus den Bereichen, dem gemeinsamen Erkennen von Problemen und Suchen von Lösungsansätzen dienen.

Im Plenum schildert jeder seine Erfahrungen. Seit 1998 hilft uns das sogenannte „mobile Beratungsteam". Es kennt aus jedem Abschnitt der Gesellschaft den spezifischen Rechtsradikalismus und weiß gut, wie sich die rechte Szene entwickelt. Es ist sehr hilfreich, um die Lage in Cottbus und im Kreis zu kennen.

Was sind die Leitbilder des Aktionsbündnisses?

„Gelebte Toleranz im Umgang miteinander und mit Fremden!"

 Der Cottbuser Aufbruch fördert das „Miteinander leben" in allen Lebenslagen.

„Keine Toleranz für Intoleranz!"

Der Cottbuser Aufbruch fördert den Rechtsstaat, er setzt sich dafür ein, dass besonders bei ausländerfeindlichen Straftaten bei der Justiz oder Polizei keine Verschleppungen passieren, sondern dass sie sofort geahndet werden, dass auch bei jungen Straftätern sofort eingegriffen wird, dass nichts vertuscht wird.

„Stärkung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit!"

Es geht um das Erlernen von toleranten Umgangsformen, um das Einfordern von Mitbestimmung und um die Wahrnehmung der Bürgerrechte.

Aktuelles

geschrieben am Dienstag, 28. April 2026

Cottbuser Aufbruch verurteilt rechtsextreme Gewaltwelle und fordert entschlossenes Handeln

In den vergangenen 14 Tagen hat die Intensität rechtsextremer Übergriffe in Cottbus ein alarmierendes Niveau erreicht. „Die gezielten Attacken auf religiöse Institutionen und zivilgesellschaftliche Akteure stellen einen beispiellosen Angriff auf die demokratische Stadtgesellschaft dar. Der Cottbuser Aufbruch verurteilt diese Taten aufs Schärfste und ruft Politik, Behörden und Bürgerschaft zum sofortigen… [weiterlesen]
geschrieben am Dienstag, 10. März 2026

Jetzt liegen 103 Stolpersteine in Cottbus

Seit nunmehr 20 Jahren liegen Stolpersteine im Straßenpflaster von Cottbus. Das KunstDenkmal von Gunter Demnig ist ein Projekt, das die Erinnerung an die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung, der Sinti und Roma, der politisch Verfolgten, der Homosexuellen, der Zeugen Jehovas sowie der sogenannten Euthanasieopfer im Nationalsozialismus wachhält. Der erste… [weiterlesen]
geschrieben am Dienstag, 24. Februar 2026

Der 100. Stolperstein wird in Cottbus verlegt!

Seit 2006 sind Stolpersteine im Cottbuser Stadtbild zu finden. Am 7. März werden vier neue Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus durch Gunter Demnig verlegt, insgesamt 103 Stolpersteine werden dann an die Opfer der Nazi-Diktatur erinnern. Die Cottbuserinnen und Cottbuser sind herzlich eingeladen, sich vor Ort zu beteiligen. Der 100. Stolperstein… [weiterlesen]
geschrieben am Montag, 16. Februar 2026

15. Februar 1945 - „Aus der Geschichte erwächst unsere Pflicht“

„15. Februar 1945 - Aus der Geschichte erwächst unsere Pflicht“ war in diesem Jahr das Motto, unter dem sich rund 200 Cottbuserinnen und Cottbuser bei blauem Himmel und eisigen Temperaturen zum Gedenken an den Bombenangriff auf Cottbus vor 81 Jahren auf dem Altmarkt versammelten. Seit 2010 ruft der Cottbuser Aufbruch… [weiterlesen]
geschrieben am Dienstag, 03. Februar 2026

15. Februar 1945: „Aus der Geschichte erwächst unsere Pflicht“

Viele Jahrzehnte lebten wir in Sicherheit. Seit Beendigung des Kalten Krieges schienen Gewalt und Grenzverschiebungen kein Mittel des politischen Diskurses zu sein. Doch diese Gewissheit ist 2026 nicht mehr gegeben. Tod und Zerstörung sehen wir 81 Jahre nach Beendigung des 2. Weltkrieges auch wieder in Europa. Alljährlich bietet der 15.… [weiterlesen]

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