Mit freundlicher Unterstützung von

Förderverein "Cottbuser Aufbruch"

Am 16. Februar 2012 um 17.00 Uhr findet die Vorstandssitzung des Fördervereins  "Cottbuser Aufbruch" zu seiner monatlichen Sitzung statt.

Ort: Jugendhilfe Cottbus e.V. - Inselstr. 24 - 03046 Cottbus


Cottbuser Aufbruch

Am 15. März 2012 um 17.00 Uhr trifft sich der Cottbuser Aufbruch zu seiner monatlichen Versammlung.

Ort: Bibliothek des OSZ I, Sielower Str. 10, 03044 Cottbus

Unterstützer werden:

Wenn Sie auf die Unterstützerliste möchten, senden Sie bitte eine kurze E-Mail an info@cottbuser-aufbruch.de.

Termin melden:

Wenn Sie Termine oder Informationen haben die Ihrer Meinung nach auf diese Homepage gehören, dann senden Sie uns diese bitte zu.
info@cottbuser-aufbruch.de

Förderverein

Kennen Sie schon den Förderverein Cottbuser Aufbruch e.V.?
mehr...

Am 15.02.2012 Gesicht zeigen....

A U F R U F

Seit Jahren kommt es auch in und um Cottbus zu schweren Übergriffen und Gewaltakten gegen Menschen, die nicht in die verachtende Weltanschauung von Neonazis passen. Seit zwei Jahren findet ein Neonaziaufmarsch in Cottbus am 15. Februar statt, den die Neonazis für ihre Geschichtsverdrehung und Umdeutung der Naziverbrechen benutzen. Das ist der Tag, an dem der von Deutschland ausgegangene Krieg auch nach Cottbus zurück kam. 2011 zeigte sich aber besonders deutlich, dass Neonazis nicht in unserer Stadt und auch sonst nirgendwo erwünscht sind. Der Protest und Widerstand fiel sehr vielfältig aus. Es gab Menschen, die in Ruhe der Betroffenen der Bombardierung auf Cottbus gedenken wollten, Menschen, die ihren Protest mit Musik bunt und laut nach Außen trugen und es gab Menschen, die sich friedlich, mit Hilfe von Blockaden, den Neonazis in den Weg setzten. Niemand wollte, dass Neonazis durch Cottbus laufen. Das verbindet all diese Menschen. Sie haben etwas gegen alte und neue Nazis.

Wir haben etwas gegen alte und neue Nazis!

Seitdem finden Gespräche mit verschiedensten zivilgesellschaftlichen, kirchlichen und politischen Institutionen und Fraktionen statt. Dabei ist man zu dem Schluss gekommen, dass ein gemeinsamer Konsens möglich ist und dass es das Wichtigste ist Neonazis in unserer Stadt den Raum zu nehmen. Um nach Außen ein gemeinschaftliches und deutliches Zeichen gegen die verfälschende Geschichtsauffassung der Neonazis zu setzen, war die Zusammenführung der Aktionen des Tages unter dem Motto „Cottbus bekennt Farbe“ ein wesentlicher Schritt. Diese begriffliche Abgrenzung von der Gedenkpolitik der Neonazis hin zu Toleranz und Demokratie ist ein gutes Fundament für ein gemeinschaftliches Agieren gegen Neonazis.

„Cottbus bekennt Farbe“ wird in der Woche um den 15. Februar 2012 gemeinsam und entschlossen, mit unterschiedlichsten Aktionsformen, auftreten. Es wird miteinander gearbeitet und ein starker Zusammenhalt demonstriert. Jede friedliche Protest- und Widerstandsform, die aufgrund der Gewissensentscheidung des Einzelnen gewählt wird, hat ihre Berechtigung und niemandem wird diese abgesprochen.

Cottbus soll eine menschliche, weltoffene und tolerante Stadt sein und für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen, ungeachtet ihrer Nationalität, Weltanschauung, Religion, Kultur, sexuellen Orientierung, Behinderung, Herkunft oder Hautfarbe stehen. In unserer Stadt werden keine rassistischen und neonazistischen Aktionen geduldet, die gegen die Demokratie und die Menschenwürde gerichtet sind. Rassismus und Antisemitismus dürfen keine Chance haben.

Die Vorbereitungen auf die Woche um den 15. Februar 2012 laufen bereits auf Hochtouren. Diesmal wollen wir nicht erst auf die Neonazis reagieren, sondern die gesamte Woche mit unseren Inhalten und bunten Kulturveranstaltungen besetzen. Damit „Cottbus bekennt Farbe“ gute Chance hat, braucht es viele Unterstützer und Unterstützerinnen. Wir rufen alle Cottbuserinnen und Cottbuser auf, sich an der Initiative zu beteiligen.

Cottbus_bekennt_Farbe (78 KB)

Dankeschön

Das Jahr 2011 ist inzwischen Geschichte und der Alltag 2012 hat uns alle erreicht. Aus diesem Grund ist es Zeit, das alte Jahr kurz Revue passieren zu lassen.

Für den Cottbuser Aufbruch war es ein erfolgreiches Jahr. Neben einigen Präsenzveranstaltungen in der Stadt und dem Kontakt mit Cottbuser Bürgern haben wir im Wesentlichen zwei Veranstaltungen zu verzeichnen, die ohne die Hilfe zahlreicher Freunde und Sponsoren nicht hätten stattfinden können.

Der Gedenktag des 15.Februar wurde von einer großen Anzahl Cottbuser Bürger gekennzeichnet. Hier wurde das Bild von Cottbus als toleranter und weltoffener Stadt hervorgehoben. Das gute Zusammenwirken vieler Kräfte hat dieses Ereignis zu einer guten Wirkung gebracht. Auch in der Zukunft wird diese Kooperation wieder erforderlich sein und ist für 2012 auf dem besten Weg.

Die Auslobung des Cottbuser Toleranzpreises war eine Premiere, die guten Anklang in Cottbus fand. Es bedeutete Auszeichnung und Motivation für zahlreiche Projektgruppen, die sich mit ihren Aktivitäten für eine tolerante und demokratische Gesellschaft hervortaten.

Alle diese Aktivitäten wären nicht ohne zahlreiche Freunde und Sponsoren möglich gewesen. An dieser Stelle sein stellvertretend für alle Vattenfall Europe Mining und Generation, die Stadtverwaltung Cottbus, die Koordinierungsstelle für den Lokalen Allokationsplan, das mobile Beratungsteam, die Opferperspektive und das Tolerante Brandenburg genannt. Ihnen allen wünschen wir auch in 2012 erfolgreiche Aktivitäten und uns allen eine gute Zusammenarbeit.

Vielen Dank vom Förderverein Cottbuser Aufbruch e.V.

Verleihung des 1. Cottbuser Toleranzpreises 2011

Der Cottbuser Aufbruch hat den „Cottbuser Toleranzpreis“ verliehen

Der Preis wurde am 07. November 2011 Im Glad-House Cottbus unter Teilnahme von ca. 80 Personen n Gegenwart von Frau Dr. Münch (Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg), Herrn von Bronk (Personalvorstand Vattenfall) und Herrn Nicht (Bei-geordneter der Stadt Cottbus) verliehen. Die Preisträger wurden von der Jury in folgender Reihenfolge ermittelt:

1.Preis: Theodor-Fontane Schule Cottbus (fächerübergreifendes Projekt der 9.Klasenstufe)

2.Preis: Inszenierungsjugendklub des Piccolo-Theaters (Theaterstück „und morgen…“)

3.Preis: 7.Klasse der Johann-Heinrich-Pestalozzi Schule (Film: Freunde - zusammen sind wir stark)

Jurymitglieder waren Frau Dr. Münch, Frau Heike Konzack (Ausländerbeauftragte Cottbus), Herr Evan Christ (Generalmusikdirektor Staatstheater Cottbus), Herr Klaus-Christoph Clavée (Präsident Landgericht Cottbus) sowie Herr Erik Schiesko (Regisseur und Schauspieler). Mit dem Preis wurden vorbildliche Projekte geehrt, die zur Stärkung des demokratischen Be-wusstseins, des bürgerschaftlichen Engagements und der Zivilcourage beitragen. In allen Redebeiträgen wurde betont, wie wichtig der Einsatz für Toleranz und Demokratie in unserer Gesellschaft ist. Die Veranstaltung wurde musikalisch ergänzt durch die Gruppe „Homeless“ des Flüchtlingsvereins Cottbus. In Gesprächen zwischen Sponsoren und Teil-nehmern der einreichenden Projektgruppen wurden viele Gedanken ausgetauscht. So war der Wille erkennbar, die Projekte nachhaltig zu gestalten. Der Preis wird auch in 2012 ein fester Bestandteil der Cottbuser Landschaft sein. Hierdurch wird gezeigt, dass Cottbus eine Stadt mit Vielfalt ist.


Der Cottbuser Aufbruch lobt den „Cottbuser Toleranzpreis“ aus - Bewerbungen bis zum 30. Juni einreichen!

„Der Cottbuser Aufbruch lobt den Förderpreis aus, um Menschen auszuzeichnen, die sich aktiv für ein friedliches, tolerantes, demokratisches und buntes Leben in Cottbus engagieren. Der Naziaufmarsch am 15. Februar 2011 hat gezeigt, wie wichtig es ist, zu handeln, damit braunes Gedankengut, undemokratisches Denken und Handeln in Cottbus keine Chance haben. Wir wollen mit dem Förderpreis erreichen, dass gute Ideen für ein tolerantes Miteinander bekannt werden. Ich freue mich auf die Einsendungen für unseren ausgelobten Förderpreis“, so Martina Münch, Sprecherin des Cottbuser Aufbruchs.

Mit dem Preis werden vorbildliche Projekte geehrt, die zur Stärkung des demokratischen Bewusstseins, des bürgerschaftlichen Engagements und der Zivilcourage beitragen. Gesucht werden Projekte, die

- sich gegen Diskriminierung jeder Art wenden,

- sich für ein Engagement gegen menschenverachtende und verfassungsfeindliche Ideologie sowie der damit verbundenen Gewalt einsetzen,

- alle Formen des respektvollen Miteinanders im Sinne unserer Grundwerte und der Menschenrechte unterstützen,

- zur Demokratieerziehung beitragen und Gewaltprävention betreiben.

Der Preis stellt einen Anreiz dar, Demokratie und Toleranz in Cottbus auch zukünftig durch zielgerichtete Projektarbeit zu fördern. Er soll Motivation und Hilfestellung für die Preisträger sein und kann für deren Folgeprojekte die finanzielle Startbasis bilden. Den Verantwortlichen anderer Projekte sollen die ausgezeichneten Projekte als Anregung und zur Nachahmung dienen.

Bewerben können sich Einzelpersonen, Einrichtungen, Projektträger, Schulen, Kindergärten, Jugendgruppen, Vereine, Initiativen und kirchlichen Einrichtungen, die in der Stadt Cottbus tätig sind. In der Jury werden entscheiden: Frau Dr. Martina Münch (Landtagsabgeordnete und Bildungsministrin des Landes Brandenburg) Herr Evan Christ (Generalmusikdirektor und Cottbuser des Jahres 2010) Herr Klaus-Christoph Clavee (Präsident des Landgerichtes Cottbus) Herr Erik Schiesko (Regisseur und Schauspieler) Frau Konzack (Ausländerbeauftragte der Stadt Cottbus)

Cottbuser Aufbruch Stand am 05. März 2011

Dankeschön

Der Cottbuser Aufbruch und der Förderverein Cottbuser Aufbruch möchten sich bei allen Akteuren, Spendern und Unterstützern sehr herzlich bedanken, die am 15. Februar 2011 an der Mahn- und Gedenkveranstaltung mit gewirkt haben.

Vielen, vielen Dank!

Aufruf zum 15. Februar 2011

Aufruf des Cottbuser Aufbruchs zum Gedenken an den 66. Jahrestag des Bombenabwurfes auf die Stadt Cottbus am 15.02.1945 und zur Mahnung gegen den nationalsozialistischen Terror

Liebe Mitbrgerinnen, liebe Mitbrger,

am 15. Februar 1945 wurde die Stadt Cottbus ab 11.53 Uhr in mehreren Wellen von amerikanischen B 17-Bombern angegriffen.Cottbus diente im 2.Weltkrieg als zentraler Verkehrsknotenpunkt fr Eisenbahntransporte,deshalb war der Bahnhof Hauptziel des Angriffes. In der Sdstadt wurden Wohnungen,kleinere Fabrikanlagen und Werksttten zerstrt.Stark betroffen war auch das Frauenzuchthaus in der Bautzener Strae. Da es keine Bunker gab, waren die eingesperrten Frauen schutzlos diesem Bombardement ausgeliefert, es gab Tote.
Im Krankenhaus wurde ca. 1/3 der gesamten Bettenkapazitt zerstrt. Besonders schwer war die Lutherkirche betroffen. Sie brannte vollstndig aus. Bei dem Bombardement am 15.02.45 fanden etwa 1000 Cottbuser den Tod, die Zahl der Obdachlosen belief sich auf ca. 13.000.
Wir wollen an alle diese Menschen, die Opfer des Bombenangriffs wurden, erinnern und uns gegen geschichtsverflschende Naziaufmrsche stellen. Die Opfer drfen nicht fr Aufmrsche alter und neuer Nazis instrumentalisiert werden.
Cottbus ist eine menschliche, weltoffene und tolerante Stadt und steht fr ein friedliches Zusammenleben aller Menschen, ungeachtet ihrer Nationalitt, Weltanschauung, Religion,Kultur, sexueller Orientierung, Behinderung, Herkunft oder Hautfarbe. In unserer Stadt sollten keine Aktionen geduldet werden, die gegen die Demokratie und die Menschenwrde gerichtet sind. Hass und Gewalt, Rassismus, Auslnderfeindlichkeit und Antisemitismus drfen keine Chance haben.
Daher laden wir zur Mahn- und Gedenkveranstaltung am 15.02.2011, von 17.30 21.00 Uhr vor der Lutherkirche Cottbus ein.

Ablauf:

17:30 "Menschen Europas" Pfiffikus + SKC                                   

17:34 Beginn, Erffnungsrede Veranstalter: Martina Münch

17:45 "Kinder der Erde" CKM

17:49 Rede Ulrike Menzel, Superintendentin

17:58 Glockengeläut Lutherkirche

18:00 "Friedensgebet" anschl. Schweigeminute Pfarrer Stefan Aegerter

18:05 "Kinderleuchten" CKM

18:10 Rede Wolfgang Rupieper, Direktor Amtsgericht Cottbus

18:20 "Meine Stadt" CKM

18:24 Rede Frank Szymanski, OB Cottbus

18:35 "Unterm Sachsendorfer Zelt" SKC

18:39 "Party in der Stadt" SKC

18:43 "Wasserfee vom Baggersee" SKC

18:46 "Teddybr" Tanz und Gesang - Pfiffikus

18:50 "Backfire"

ca. 20:00 Ende der Veranstaltung Veranstalter: Martina Münch


Martina Mnch
Sprecherin des
Cottbuser Aufbruchs