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Cottbuser Toleranzpreis geht an Pestalozzi-Förderschule!

Der Förderverein Cottbuser Aufbruch hat heute zum dritten Mal den Cottbuser Toleranzpreis vergeben. In gelöster Atmosphäre mit rund 100 Gästen wurden im Glad-House die Gewinner aus der Pestalozzi-Förderschule für das Projekt: „Entkommen, ankommen, Willkommen?!“ mit 800 Euro ausgezeichnet.

Die Gewinner des Toleranzpreises hatten sich im letzten Schuljahr mit Flucht und Heimat auseinander gesetzt. Sehr vielfältig haben sich die Schüler das Thema erarbeitet, mit Interviews auf der Straße und in der eigenen Familie, mit einer Fahrt nach Berlin, und einem Projekt im Menschenrechtszentrum. Martina Münch lobt: „Mich hat bei dem Projekt besonders überzeugt, dass nicht nur eine einmalige Aktion stattfand, sondern dass ein ganzes Jahr kontinuierlich mit den jungen Menschen gearbeitet wurde. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler das Thema Fremdsein und Zusammenleben am eigenen Leib sehr intensiv erfahren und haben dabei viel für ihr ganzes Leben gelernt"

Für ihr Engagement für Flüchtlinge und die Initiierung der „Interkulturellen Woche“ wurde die Initiative Flumico mit dem zweiten Preis geehrt. Der dritte Preis wurde auch in diesem Jahr durch den Lions Club Cottbus gestiftet. Er ging an den Initiator der Facebook-Seite „Für ein tolerantes und weltoffenes Cottbus“, Michael Tietz.

Unter den Gästen der Veranstaltung waren neben den Ausgezeichneten auch die Einreicher der anderen 11 Projekte. Alle setzen sich für Toleranz und ein friedliches Miteinander ein. Für die diesjährige Jury war die Auswahl der Gewinner daher nicht einfach. „ Ich finde es sehr gut, dass mit dem Toleranzpreis allen Projekten eine Bühne geboten wird, denn vieles bleibt für die Öffentlichkeit oft im Verborgenem“,  so Jurymitglied Tobias Schick vom Stadtsportbund Cottbus.

Der Cottbuser Toleranzpreis stellt einen Anreiz dar, Demokratie und Toleranz in Cottbus auch zukünftig durch zielgerichtete Projektarbeit zu fördern. Er soll Motivation und Unterstützung für die Preisträger sowie Vorbild für andere sein.

Der Förderverein Cottbuser Aufbruch wird in zwei Jahren den nächsten Toleranzpreis ausloben und freut sich schon jetzt auf neue Projekte.

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